US-Indizes

Ichimoku Kinko Hyo

Ein kurzer Blick auf die US-Indizes:
Seit dem März-Tief kennen die US-Indizes nur eine Richtung: nach oben! Der S&P 500 und die Nasdaq haben vor wenigen Tagen ihr ATH ausgebildet. Das vom Dow Jones stammt noch immer vom Februar 2020.
In den letzten zwei Tagen sind alle drei Indizes kräftig gefallen. Doch nur die Nasdaq hat das 24% Retracement erreicht (bezogen auf die Aufwärtsbewegung von März bis Anfang September). Die Tageswolke steigt bei allen drei Indizes stetig an und ist noch relativ weit weg. Ob aus einem kleinen „Luftholen“ tatsächlich eine ausgewachsene Korrektur, wird bleibt abzuwarten.
Der S&P 500 hat sein Allzeithoch am 02.09.2020 zwar mit einem Island Reversal ausgebildet, aber bereits die zweite schwarze Kerze hat wieder eine lange Akkumulationslunte ausgebildet. Immerhin ist das MACD-Histogramm im Minus. Damit der Hauch einer Chance auf eine Korrektur besteht, muss der S&P 500 einem Schlusskurs unter seinem 24% Retracement bei 3.258 Punkten ausbilden – dann ist die Wolke auch nicht mehr fern. Erst wenn es unter die Wolke und damit auch Richtung 38% bei 3.054 Punkten geht, besteht die Chance auf eine etwas größere Korrektur.
Der Dow Jones Industrial Average hat sein letztes Hoch vor zwei Tagen ausgebildet. Die zweite schwarze Kerze hat – wie beim S&P 500 auch – eine relativ lange Akkumulationslunte. Der Weg zu den 24% und zur Wolke ist noch relativ weit. Bevor es da aber nicht drunter geht, sind die Chancen auf eine größere Korrektur eher klein.
Betrachtet man den Seasonal Chart eines Wahljahres (Stichwort: US-Präsidentschaftszyklus) so wurde im September in der Regel eine kleine Delle ausgebildet (Durchschnitt von 1900-2016, stockstreet.de). Ab dieser kleinen Delle ging es dann noch bis zum Jahresende kräftig nach oben. Ob dies natürlich auch auf 2020 zutrifft bleibt abzuwarten.
Die Nasdaq 100 hat ihr ATH vor wenigen Tagen mit einem Hanging Man ausgebildet. Die sehr lange Akkumulationslunte der zweiten schwarzen Kerze hat das 24% Retracement nur um wenige Punkte verfehlt. Aber im Gegensatz zum S&P 500 und zum DJIA waren diese 24% immerhin in Reichweite. Bis zur Wolke und darunter zu den 38% ist es jedoch noch ein weiter Weg.

Bei den US Indizes gilt: erst, wenn die Kurse unter ihre Wolke gefallen sind, können die Bären die Ernsthaftigkeit einer Attacke unterstreichen.

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